25 Seminare und Workshops stehen zur Buchung bereit. Von der Nachtfotografie am Donaukanal über zwei Tage mit Steinböcken auf der Hohen Wand bis zum Videoschnitt fürs erste Reel.
Ab sofort kannst du buchen. 25 Seminare und Workshops stehen online, mit Terminen, Preisen und allem, was du mitbringen musst. Die Plätze sind begrenzt, bei den Workshops liegen sie je nach Format zwischen 6 und 12. Wer sich früh entscheidet, hat die Auswahl.
Gut zu wissen: Im Preis jedes Workshops ist das Messeticket bereits enthalten. Es landet beim Kauf automatisch mit im Warenkorb, du brauchst es nicht extra zu buchen.
Gleichzeitig sieht die Website anders aus als im Vorjahr. Neben den Themenwelten Photo und Adventure gibt es jetzt Journeys: Einstiege, die dich nicht nach Saal oder Uhrzeit, sondern nach deinem Interesse durchs Programm führen. Wie das gedacht ist und was sich sonst noch geändert hat, steht im Beitrag zur neuen Website.
Licht verstehen, in Theorie und Praxis
Wer Licht liest, fotografiert besser. Matthias Pall von Melinastudios zeigt am Samstagvormittag in Discover the World of Natural Light, wie du natürliches Licht bewusst einsetzt, statt es hinzunehmen. Wer danach Lust auf die Praxis hat, geht mit ihm beim Light Walk direkt hinaus.
Bernhard Schubert macht es ähnlich, nur im Nahbereich. Sein Seminar Blitzeinsatz in der Makrofotografie erklärt am Sonntag, warum Blitzen in der Makrofotografie so oft misslingt und wie es richtig geht. Im Praxisteil arbeitest du mit der eigenen Kamera. Wichtig: Wenn du den Workshop buchst, legen wir dir das Seminarticket automatisch kostenlos dazu.

Robert Pichler geht in Lichtformer in der Portraitfotografie der Frage nach, warum eine große Softbox härtere Schatten werfen kann als eine kleine. Gerhard Zimmert zeigt in LED-Licht statt Blitz, was moderne LED-Leuchten inzwischen können und wann sie den Blitz wirklich ersetzen.
Zwei Programmpunkte führen dich für das Thema aus dem Haus. Alexander Müller fotografiert am Freitagabend den Wiener Donaukanal bei Nacht, mit Langzeitbelichtung und einer Light-Painting-Session vor der Urania. Und Anselm F. Wunderer beleuchtet in Light Action in der Burg Mödling die alte Burgruine mit Taschenlampen und Farbmustern, mitten im Rittersaal.
Mehr davon findest du in der Journey Sehen, Licht & Inspiration.
Menschen vor der Kamera
Technik beherrschen viele. Die Menschen vor der Kamera zu erreichen, ist die andere Hälfte der Arbeit. Magdalena Schicho widmet dem gleich zwei Seminare, eines zum Fotografieren mit Kindern und eines zum Fotografieren mit Menschen . Es geht um Vertrauen, um Stress und darum, warum ein ruhiges Set bessere Bilder bringt als ein perfekt geplantes.
Praktischer wird es bei Robert Pichler, der in Fashion Avantgarde die Regeln bewusst über Bord wirft, und bei Roland Pum, der in zwei Workshops mit ungewöhnlichem Material arbeitet: Nailed it mit 3D-gedruckten Fingernägeln und Krallen, Paper Art mit Papier als Gestaltungsmittel für Ganzkörperaufnahmen.

Das Highlight: zwei Tage auf der Hohen Wand
Ein Workshop fällt aus dem Rahmen, weil er schon vor der Messe stattfindet. Am 7. und 8. November fährst du mit Bernhard Schubert auf die Hohe Wand, übernachtest im Alpengasthof Postl und bist zwei Tage lang mit der Kamera unterwegs. Im November stehen die Chancen gut auf Nebel, dazu kommen Sonnenuntergänge, bei klarem Himmel der Sternenhimmel und vor allem die Steinböcke, die dort erstaunlich wenig Scheu zeigen.
Sechs Plätze, mehr nicht. Zwei bis vier Wochen danach gibt es eine gemeinsame Online-Nachbesprechung deiner Bilder.

Wer Tiere lieber erst einmal aus der Nähe erklärt bekommt: Manfred Hesch ist Jäger, Falkner und Wildtierfotograf und zeigt am Samstag in Abenteuer Wildtierfotografie Bilder, Filme und Geschichten von der Fotopirsch. Füchse, Wölfe, Rotwild, Greifvögel und Fischadler inklusive.
Alles zum Thema sammelt die Journey Tiere & Natur.
Vom Rohmaterial zum fertigen Bild
Armin Amano arbeitet in zwei Workshops mit dir an deinen eigenen Dateien: Anatomie eines Architekturfotos und Nachtlandschaften fotografieren. Beide Male von der RAW-Entwicklung bis zur finalen Ausarbeitung, wahlweise klassisch oder mit KI-Unterstützung. Laptop mitbringen, eigene Bilder auch, sonst stellt er RAW-Dateien zur Verfügung.
Alexander Müller nimmt sich in Bring deinen Lightroom-Workflow aufs nächste Level die Bildverwaltung vor: schneller auswählen, besser organisieren, effizienter bearbeiten. Im letzten Teil schaut er sich die Bilder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an.
Bewegt wird es bei Valentin Macke und Cliff Kapatais. Macke schneidet in Vom Rohmaterial zum Reel live in DaVinci Resolve ein Video, das auf Instagram oder TikTok funktioniert, ausdrücklich für Einsteigerinnen und Einsteiger ohne Vorwissen. Kapatais zeigt in The Moving Image, wie du aus einem einzigen Setup Fotos und cinematische Videoclips bekommst, ohne Filmcrew und ohne Ausrüstungsberge.

Wenn Fotografie der Beruf ist oder werden soll
Marion Payr lebt seit zehn Jahren von ihrer Reisefotografie und redet in Reisefotografie als Beruf Klartext über Honorare, Nutzungsrechte, Positionierung und Akquise. Manuel Spors dreht in Neukunden? Nein danke! die übliche Perspektive um: Statt Neukunden zu jagen, holst du mehr aus den Bestandskunden heraus, die längst da sind.
Beide findest du in der Journey Fotografie als Beruf.
Und der Blick dahinter
Drei Programmpunkte beschäftigen sich weniger mit Technik als mit dem Sehen selbst. Günter Zöhrer fragt in Die Kraft des Sehens, warum bewusstes Sehen mehr verändert als jede neue Kamera, und zeigt in Die 4 Fotozeiten, dass ein Bild lange vor dem Auslösen beginnt. Gerhard Zimmert erklärt in Komposition & Bildwirkung an Bildbeispielen, wie Bildaufbau wirkt und wann der Regelbruch das bessere Bild ergibt.
Das kommt noch
Das kostenlose Vortragsprogramm folgt in den nächsten Wochen. Die Vorträge sind im Messeeintritt enthalten und laufen an beiden Tagen parallel in mehreren Vortragsräumen.
Seminare und Workshops haben begrenzte Plätze. Wenn dir etwas ins Auge springt, warte nicht auf den Rest des Programms.

