{"id":15256,"date":"2016-10-21T05:49:21","date_gmt":"2016-10-21T03:49:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.photoadventure.at\/?p=15256"},"modified":"2016-10-18T11:49:40","modified_gmt":"2016-10-18T09:49:40","slug":"bergsteigerdoerfer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.photoadventure.at\/en\/2016\/bergsteigerdoerfer\/","title":{"rendered":"Bergsteigerd\u00f6rfer"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"zn_text_box-title zn_text_box-title--style1 text-custom\">&#8220;WELCOME ON BOARD&#8221;<\/h2>\n<p><strong><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-15258 size-medium alignright\" title=\"Furtenbach Adventures\" src=\"https:\/\/www.photoadventure.at\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/bergsteigerdoerfer-01-300x300.png\" alt=\"Bergsteigerd\u00f6rfer Logo\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.photoadventure.at\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/bergsteigerdoerfer-01-300x300.png 300w, https:\/\/www.photoadventure.at\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/bergsteigerdoerfer-01-450x450.png 450w, https:\/\/www.photoadventure.at\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/bergsteigerdoerfer-01-100x100.png 100w, https:\/\/www.photoadventure.at\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/bergsteigerdoerfer-01-150x150.png 150w, https:\/\/www.photoadventure.at\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/bergsteigerdoerfer-01-187x187.png 187w, https:\/\/www.photoadventure.at\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/bergsteigerdoerfer-01-350x350.png 350w, https:\/\/www.photoadventure.at\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/bergsteigerdoerfer-01-200x200.png 200w, https:\/\/www.photoadventure.at\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/bergsteigerdoerfer-01-51x51.png 51w, https:\/\/www.photoadventure.at\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/bergsteigerdoerfer-01.png 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Warum nicht den Spie\u00df umdrehen? Das, was vor einigen Jahren als r\u00fcckst\u00e4ndig, vereinsamt und langweilig abgetan wurde, erlebt durch die Bergsteigerd\u00f6rfer des \u00d6sterreichischen Alpenvereins einen regelrechten Aufschwung. Dann n\u00e4mlich, wenn \u201er\u00fcckst\u00e4ndig\u201c traditionsbewusst und authentisch, \u201evereinsamt\u201c autonom und selbstbewusst und \u201elangweilig\u201c ruhig und naturbelassen bedeutet. 20 Gemeinden in \u00d6sterreich und eine in Deutschland z\u00e4hlen zu dem kleinen, handverlesenen Kreis der \u201eBergsteigerd\u00f6rfer\u201c \u2013 Orte, die sich bewusst dem Mainstream entgegenstellen und sich gemeinsam auf einer Plattform unter dem Dach der Alpenvereine und der Alpenkonvention pr\u00e4sentieren.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Bergsteigerd\u00f6rfer setzen sich ganz bewusst f\u00fcr die Umsetzung der Protokolle der <a href=\"http:\/\/www.alpconv.org\/de\/convention\/default.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alpenkonvention<\/a> ein. Die Alpenkonvention ist ein v\u00f6lkerrechtlicher Vertrag, abgeschlossen zwischen den 8 Alpenstaaten und der Europ\u00e4ischen Union, zur nachhaltigen Entwicklung und zum Schutz der Alpen.<\/p>\n<blockquote><p><em>N\u00e4he ohne Respektlosigkeit<\/em><br \/>\n<em> Genuss auf hohem Niveau<\/em><br \/>\n<em> Bewegung aus eigener Kraft<\/em><br \/>\n<em> Anregung ohne Hektik<\/em><br \/>\n<em> Belebtheit ohne L\u00e4rm<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Philosophie der Bergsteigerd\u00f6rfer umfasst folgende Bereiche, aus denen sich auch die strengen Kriterien, nach denen Gemeinden ausgew\u00e4hlt werden, ableiten:<\/p>\n<p><strong>Aufgabe und Funktion der Bergsteigerd\u00f6rfer<\/strong><br \/>\nBergsteigerd\u00f6rfer sind vorbildhafte regionale Entwicklungskerne im nachhaltigen Alpintourismus mit einer entsprechenden Tradition. Sie garantieren ein professionelles Tourismusangebot f\u00fcr Bergsteiger, weisen eine exzellente Landschafts- und Umweltqualit\u00e4t auf und setzen sich f\u00fcr die Bewahrung der \u00f6rtlichen Kultur- und Naturwerte ein. Als alpine Kompetenzzentren setzen Bergsteigerd\u00f6rfer auf Eigenverantwortung, F\u00e4higkeit und Souver\u00e4nit\u00e4t sowie umweltkundiges und verantwortungsvolles Verhalten ihrer G\u00e4ste am Berg.<br \/>\nDie Vorbildwirkung der Bergsteigerd\u00f6rfer besteht auch darin, dass sie im Einklang und in selbstverst\u00e4ndlicher Beachtung einschl\u00e4giger gesetzlicher Bestimmungen und Programme das Ziel der nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum verwirklichen wollen.<\/p>\n<p><strong>Tourismusphilosophie<\/strong><br \/>\nIm Vordergrund steht das Erreichen anspruchsvoller Bergtourenziele und das bewusste, ganzheitliche Naturerlebnis mit den Komponenten: k\u00f6rperliche Anstrengung, Bew\u00e4ltigung alpinistischer Schwierigkeiten, Kompetenz und Risikomanagement am Berg, Genuss von Natursch\u00f6nheiten, Entschleunigung.<br \/>\nDies bedeutet f\u00fcr die \u00f6rtlichen Tourismusanbieter eine besondere Zur\u00fcckhaltung bei der technischen Erschlie\u00dfung des Gebirgsraumes.<br \/>\nBei der G\u00e4stebeherbergung beschr\u00e4nkt man sich auf kleine Betriebsgr\u00f6\u00dfen und f\u00f6rdert in der Region verankerte Anbieter.<br \/>\nDie Schutzh\u00fctten werden in ihrer Eigenschaft als hochgelegene Beherbergungsbetriebe mit St\u00fctzpunktcharakter und als funktionelle Erg\u00e4nzung zu den Beherbergungsbetrieben im Tal langfristig erhalten.<\/p>\n<p><strong>Ortsbild und Image<\/strong><br \/>\nBergsteigerd\u00f6rfer achten auf die Qualit\u00e4t des Baugeschehens. Insbesondere bem\u00fchen sie sich darum, dass Bauwerke und Anlagen in Gr\u00f6\u00dfe, Materialwahl und Gestaltung zum ortstypischen Erscheinungsbild passen.<\/p>\n<p><strong>Berglandwirtschaft, Bergwaldwirtschaft<\/strong><br \/>\nDie Berglandwirtschaft und die Bewirtschaftung des Gebirgswaldes ist f\u00fcr die Funktion und das Image der Bergsteigerd\u00f6rfer von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung. Es geht um die Balance zwischen zeitgem\u00e4\u00dfen Bewirtschaftungstechniken, einer sinnvollen Ertragslage, einem \u00f6kologisch stabilem Gesamtzustand und einer touristisch stimmigen Kulturlandschaft.<br \/>\nAngestrebt wird eine enge Verbindung zwischen Produzenten und Konsumenten auf lokaler und regionaler Ebene sowie eine dauerhafte Erhaltung und Pflege der typischen Kulturlandschaftselemente.<br \/>\nDie touristische Nutzung von Almgeb\u00e4uden darf deren landwirtschaftliche Leitfunktion nicht gef\u00e4hrden. Besonders wird darauf geachtet, dass im Almbereich kein zus\u00e4tzlicher motorisierter Verkehr entsteht.<\/p>\n<p><strong>Natur- und Landschaftsschutz<\/strong><br \/>\nDie Bergsteigerd\u00f6rfer bem\u00fchen sich um die dauerhafte Erhaltung und Neueinrichtung von Schutzgebieten. Dabei verstehen sich die Gemeinden als aktive Partner bei der Pflege und Betreuung dieser Gebiete.<\/p>\n<p><strong>Mobilit\u00e4t \/ Verkehr<\/strong><br \/>\nBergsteigerd\u00f6rfer bem\u00fchen sich besonders um jene G\u00e4ste, die den Ort ohne eigenes Motorfahrzeug erreichen m\u00f6chten. Die Gemeinden setzen sich aktiv f\u00fcr die Erhaltung und Verbesserung des \u00f6ffentlichen Personenverkehrs ein, wobei auf die Bed\u00fcrfnisse von G\u00e4sten besonders geachtet wird.<\/p>\n<p><strong>Kommunikation und Informationsaustausch<\/strong><br \/>\nBergsteigerd\u00f6rfer tauschen ihre Erfahrungen untereinander regelm\u00e4\u00dfig aus und diskutieren alle Anregungen, die von innen und au\u00dfen an sie herangetragen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;WELCOME ON BOARD&#8221; Warum nicht den Spie\u00df umdrehen? 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